Stell Dir vor, dass Du eines schönen Tages in bester Laune aus dem Haus kommst. Es ist nichts Außerordentliches passiert, Dir geht’s einfach nur gut. Das Wetter ist warm und sonnig, die Vöglein zwitschern, Du lächelst vor Dich hin und verspürst den Wunsch danach, vor Freude hochzuspringen. Und springst. Es beobachtet Dich keiner, also springst Du vergnüglich, solange es Dir Spaß macht.
Wie lange willst Du so hüpfen? Hoffentlich nicht bis Du erschöpft und mit kaputten Schuhen auf den Boden fällst. Nein, Du lässt einfach nur die überquellende Freude raus und sagst Dir dann selbst: „Genug“. Danach gehst Du einfach weiter. Dabei wird Deine Laune nicht schlechter, nein, Du fühlst Dich weiterhin glücklich und zufrieden, nur etwas ruhiger.
Diesen Zustand nennen wir den Zustand des Schwebens. Und dieser Zustand ist perfekt zum Spielen geeignet.
Wenn Du schwebst, gelingt Dir alles leicht, ohne Anstrengung. In diesem Moment verspürst Du eine Überzeugung, dass alles gut sein wird.
Kennst Du diese Geschichte von Carlos Castaneda, als er gefragt wird, was er machen würde, wenn ihm auf seinem Weg ein Mann mit der Waffe auflauern würde. Er sagt darauf: „Ich werde auf diesem Weg gar nicht erst auftauchen.“
Und genauso geht es Dir im Zustand des Schwebens – solange Du schwebst, bist Du in Harmonie mit Dir selbst und mit der Welt um Dich herum und hast die Möglichkeit, jede Richtung einzuschlagen, die Du möchtest.
Versuch diesen Zustand neu zu erleben und achte darauf, dass es in diesem Zustand keinen Platz für Furcht, Zweifel oder Ärger gibt. Wenn Du schwebst, gelingt Dir alles mit Leichtigkeit.
Es ist einfach, Dich in diesen Zustand zu versetzen – erinnere Dich daran, wie Du Dich gefühlt hast, als Du das letzte Mal geschwebt bist. Erinnere Dich an Deine Emotionen und lasse sie in Deinem Kopf wiederaufleben.
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