11 Januar 2012

Eine kleine Reise in die Theorie und die Praxis des magischen Spiels mit den Worten – dem Oxymoron.

Ein Oxymoron (griechisch οξύμωρος oxys ‚scharf(sinnig)‘ und moros ‚dumm‘) ist eine rhetorische Figur, bei der eine Formulierung aus zwei gegensätzlichen, einander (scheinbar) widersprechenden oder sich gegenseitig ausschließenden Begriffen gebildet wird. So wie z.B. der bittersüße Schmerz, Hassliebe, etc.

Diese Figur wird verwendet, um der Sprache mehr emotionale Fülle zu verleihen und die Widersprüchlichkeit der Lebensereignisse zu unterstreichen.  Die Kleidung auf die Oxymoronart wären ein Pelzbikini oder die Stiefel aus Spitze. Als Elektrogerät würde der Toaster-Kühlschrank in Frage kommen.

Im Großen und Ganzen stellt das Oxymoron ein wunderbares stilistisches Mittel dar, das man jederzeit für Scherze und somit für das magische Spiel einsetzen kann. Wenn wir uns beim Spielen der Oxymorontechnik bedienen und gleichzeitig verrückte, ja gar absurde Sachen anstellen, verleihen wir uns und der Welt um uns herum unmögliche und märchenhafte Eigenschaften.

Das Spiel ist sowohl für Anfänger, als auch für fortgeschrittene Zauberer geeignet. Alle sollten wissen, wie man die Fortuna am besten anlockt. Dieses Spiel wurde von einer russischen Künstlerin Lissi Mussa erfunden. Ihr erstes Buch erschien 2004 und seitdem hat sie mehr als 20 Bücher veröffentlicht und viele Anhänger und Spieler gefunden. Ihre Seite im Internet findet ihr hier.
Ich bin ein begeisterter Fan und davon überzeugt, dass auch Deutsche Zauberer Gefallen daran finden.

In meinem Blog möchte ich euch zeigen, wie man spielt, mit euch spielen und neue Deutsche Wunder erfinden.

Ich habe mir vorgenommen, wenigstens alle zwei Tage ein Wunder zu erfinden oder ein Spiel mit euch zu spielen und bin auf eure Reaktionen und Ideen gespannt, denn wie man zutreffend sagt:

Egal, welcher Blödsinn einem einfällt, findet man immer Gleichgesinnte!

Also, auf die Plätze, fertig, Spiel!

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