16 Februar 2012

Stillgestanden!

In der Bahn steht plötzlich ein junger Mann von seinem Platz auf, hebt die Hand hoch und sagt: „Alle aufstehen!“ Und all diejenigen, die das gehört haben, stehen auf. Nach einigen Sekunden sagt der Mann „Danke“ und geht wieder. Und alle fragen sich, was das gerade war. Und das war die Vorführung der Arbeitsweise unseres Unterbewusstseins. Denn unser Unterbewusstsein hat folgende Glaubenssätze zum Thema Befehle parat: „Befehle hat man zu befolgen“, „Wenn Dir jemand was befiehlt, dann hat er wohl das Recht dazu, also sollte man auf ihn hören“ und der kindliche „Wer nicht gehorcht, ist schlecht und seine Mami liebt ihn nicht“. 

Also analysiert das Unterbewusstsein die Situation entsprechend gespeicherter Glaubenssätze und stellt die Schlussfolgerung dem Bewusstsein vor. Während das Bewusstsein die Situation zu verstehen versucht, erteilt das Unterbewusstsein dem Körper einen Befehl zum Stehenbleiben. Und der Körper bleibt stehen, bis das Bewusstsein die Situation in den Griff bekommt. 

Das bedeutet, dass wir die Befehle und Anordnungen fast immer ausführen. 

Diese Eigenart unseres Unterbewusstseins wollen wir für unser magisches Spiel ausnutzen. Wenn es so gern Befehle ausführt, dann soll das auch so sein. Und WIR werden diejenigen sein, die ihm befehlen. Was passiert in diesem Fall? Das Unterbewusstsein wird die Absurdität der Situation nicht begreifen, da aber ein Befehl eben ein Befehl ist, wird es diesen ausführen. Und wir werden lachen und damit unserem Unterbewusstsein vermitteln, dass es schön und lustig ist, magische Befehle auszuführen. Und schließlich wird das Unterbewusstsein diesen Gedanken in unserem inneren Lager als Glaubenssatz ablegen. 

Und ich zeige euch in den nächsten Tagen, wie das geht. 

Dafür sind nur eine gute Portion Sinn für Humor und etwas Action erforderlich.

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