In der Bahn steht plötzlich ein junger Mann von seinem Platz
auf, hebt die Hand hoch und sagt: „Alle aufstehen!“ Und all diejenigen, die das
gehört haben, stehen auf. Nach einigen Sekunden sagt der Mann „Danke“ und
geht wieder. Und alle fragen sich, was das gerade war. Und das war die Vorführung
der Arbeitsweise unseres Unterbewusstseins. Denn unser Unterbewusstsein hat folgende
Glaubenssätze zum Thema Befehle parat: „Befehle hat man zu befolgen“, „Wenn Dir
jemand was befiehlt, dann hat er wohl das Recht dazu, also sollte man auf ihn
hören“ und der kindliche „Wer nicht gehorcht, ist schlecht und seine Mami liebt
ihn nicht“.
Also analysiert das Unterbewusstsein die Situation
entsprechend gespeicherter Glaubenssätze und stellt die Schlussfolgerung dem
Bewusstsein vor. Während das Bewusstsein die Situation zu verstehen versucht,
erteilt das Unterbewusstsein dem Körper einen Befehl zum Stehenbleiben. Und der
Körper bleibt stehen, bis das Bewusstsein die Situation in den Griff bekommt.
Das bedeutet, dass wir die Befehle und Anordnungen fast
immer ausführen.
Diese Eigenart unseres Unterbewusstseins wollen wir für
unser magisches Spiel ausnutzen. Wenn es so gern Befehle ausführt, dann soll
das auch so sein. Und WIR werden diejenigen sein, die ihm befehlen. Was passiert in
diesem Fall? Das Unterbewusstsein wird die Absurdität der Situation nicht
begreifen, da aber ein Befehl eben ein Befehl ist, wird es diesen ausführen.
Und wir werden lachen und damit unserem Unterbewusstsein vermitteln, dass es
schön und lustig ist, magische Befehle auszuführen. Und schließlich wird das
Unterbewusstsein diesen Gedanken in unserem inneren Lager als Glaubenssatz
ablegen.
Und ich zeige euch in den nächsten Tagen, wie das geht.
Dafür sind nur eine gute Portion Sinn für Humor und etwas
Action erforderlich.
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