17 Februar 2012

Wissenschaftliches Traktat – die Macht des Lachens

Dies ist ein Beispiel, wie man seine Haltung gegenüber einer Situation mithilfe eines wissenschaftlichen Traktats ändern kann. 

Situation: Du lernst eine tolle Frau (einen tollen Mann) mit einem sehr hohen, durchdringenden Lachen kennen. Alles andere passt, aber das Lachen versetzt Dich jedes Mal in blankes Entsetzen. 
Lösung: Schreibe eine wissenschaftliche Arbeit darüber, warum so ein hohes Lachen gut ist, verweise dabei auf wissenschaftliche Experimente. 
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Die positive Macht des Lachens ist uns allen bekannt. Im Kino sind die Komödien immer ein Hit, man lacht, wenn man glücklich ist, es gibt sogar Lachseminare,  bei denen die Teilnehmer sich im Kreis aufstellen und lachen. Das Lachen steigert die Immunität und verlängert das Leben. 

Es gibt jedoch einen Aspekt des Lachens, der zwar vielseitig von den Wissenschaftlern untersucht, jedoch nicht die Augen und Ohren der Allgemeinheit erreicht hat.

Es geht um die Höhe der Laute, die eine lachende Person ausstößt und ihre Wirkung auf die Zuhörer. 

In den 80er wurde eine Versuchsreihe mit 100 Probanden – Frauen und Männer im Alter von 20 – 40 Jahren durchgeführt. Sie wurden in 2 Gruppen à 50 Personen aufgeteilt. Den Probanden der Gruppe A wurden Männer, bzw. Frauen mit einem ungewöhnlich hohen Lachen mit leicht hysterischen Untertonen zugeordnet. Den Probanden der Gruppe B wurden Männer, bzw. Frauen mit einem ruhigen Lachen zugeteilt. Im Laufe des Experiments haben alle Probanden täglich eine Stunde lang die Lachlaute der ihnen zugeordneten Partner gehört. 

Daraufhin mussten sie ihr allgemeines Wohlbefinden und sonstige auffällige Veränderungen schriftlich festhalten. 

Die Auswertung der Ergebnisse hat Erstaunliches an die Oberfläche befördert: Während bei 99% der Probanden der Gruppe B keinerlei auffällige Veränderungen festgehalten worden sind, wurde bei den Probanden der Gruppe A eine Reihe positiver Effekte beobachtet. Bei 50% der Probanden der Gruppe A hat sich der zu niedrige Blutdruck normalisiert, bei 46% stiegen der Haarwuchs und die positive Haltung gegenüber verschiedenen Lebensherausforderungen an, bei 14% der Männer ist eine deutliche Steigerung der Libido registriert worden. Bereits nach zwei Wochen berichteten alle Teilnehmer über eine allgemeine Verbesserung der Laune und nach drei Monaten eine Steigerung der Gehälter um 10% (durchschnittlich).

Umso mehr - je höher und durchdringender das Lachen war, dem die Probanden ausgesetzt waren, desto schneller traten die positiven Wirkungen ein.

Die Testergebnisse wurden mehrfach kontrolliert und die Testreihen wurden in den darauffolgenden Monaten wiederholt, um mögliche Fehlerquellen auszuschließen - alle mit demselben erstaunlichen Resultat.

Nach Erhalt solch bahnbrechender Ergebnisse und dem Hinzuziehen diverser Pharmaspezialisten wurde schließlich eine "Lachpille" entwickelt. Diese, regelmäßig eingenommen, erlaubte den Patienten, die Höhe ihres Lachen um zwei bis drei Töne anzuheben. Aufgrund diverser Nebenwirkungen, wurde die Produktion jedoch eingestellt und die Studie nicht weiter verfolgt.
Im Interesse der Allgemeinheit, jedoch, möchte die Union der Oxymoron Wissenschaftler diese Information ihren Lesern zur Weiternutzung zur Verfügung stellen.

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