02 April 2012

Märchen in unserem Leben

Ich liebe Märchen, sie sind so schön romantisch! Am Ende gewinnt immer das Gute.

Aber wenn man genauer darüber nachdenkt, dann kann einem schon mal das Schauer den Rücken runter laufen. Die armen Märchengestalten müssen bis zu ihrem Happy End so viele schlimme Sachen aushalten – mal werden sie eingesperrt, mal von einem bösen Wolf gefressen, mal in etwas Hässliches verwandelt….  Aber am Ende wird alles gut.

Daher kommt diese Einstellung in unseren Köpfen, 

- dass man kämpfen muss, um etwas zu erreichen – so wie die kleine Meerjungfrau. Sie hat für ihre Liebe ihre wunderschöne Stimme geopfert und ständige Schmerzen erleiden müssen.

- dass man passiv abwartet, bis man gerettet wird – so wie Rapunzel oder Schneewitchen.

Warum nur am Ende, - frage ich mich. Warum muss man kämpfen?

Denk daran – alles, was etwas Spaß macht, gelingt leicht und schnell. Wenn du etwas Schönes machst, vergeht die Zeit schnell und man muss nicht lange auf die Ergebnisse warten.  Gegenseitige Liebe ist leicht und man muss nicht um sie kämpfen.  Das ist die Realität und ich bin dafür, dass wir unsere Lebensmärchen nach diesem Grundgedanken richten.

Alles, was für dich richtig ist, gelingt leicht. 

Wenn du bei deinen Vorhaben immer wieder gegen die Wand läufst, dann ist es ein Zeichen dafür, dass du in die falsche Richtung gehst. 

Denk darüber nach.

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